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„Investition in die Zukunft der Kinder“ – Land Niederösterreich fördert Musik- und Kunstschulen heuer mit 43,5 Mio. Euro

In der Sitzung der NÖ Landesregierung am Dienstag, 14. April 2026 wurde eine Erhöhung der Förderung für die NÖ Musik- und Kunstschulen beschlossen. Weiters gibt es nun die Möglichkeit für Musikschulen, ab dem nächsten Schuljahr 2026/2027 auch Kunstfächer anzubieten.

 

Plus 1,1 Mio. Euro für die Musik- und Kunstschulen

„Unser Ziel bleibt klar: Wir wollen das erfolgreiche Musikschulwesen in Niederösterreich für die nächsten 25 Jahre zukunftsfit gestalten, den Zugang zu umfassender kultureller Bildung sichern und die hohe Qualität dauerhaft gewährleisten“, erklärt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Dazu hat die NÖ Landesregierung in ihrer letzten Sitzung beschlossen, die Musik- und Kunstschulen im Budgetjahr 2026 mit 43,5 Mio. Euro zu fördern. Das entspricht einer Erhöhung von rund 1,1 Millionen Euro bzw. ca. 2,6 Prozent im Vergleich zu den 2025 an die niederösterreichischen Musikschulen ausbezahlten Mitteln in Höhe von 42,4 Millionen Euro. Noch nie zuvor hat das Land Niederösterreich für die Musikschulen eine so hohe Fördersumme bereitgestellt.


„Es ist der Anspruch des Landes Niederösterreich, die Gemeinden bei der Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung des Musikschulwesens bestmöglich zu unterstützen“, so die Landeshauptfrau. Sie unterstreicht, dass die Musikschulen zu jenen wenigen Bereichen gehören, in denen ganz bewusst nicht gespart wird, und betont: „Investitionen in Musik- und Kunstschulen sind zentrale Investitionen in die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen.“ Da viele Musik- und Kunstschulen mehr Interessenten als Kapazitäten haben, wird auch die Zahl der durch das Land Niederösterreich geförderten Wochenstunden um 500 auf nunmehr insgesamt 34.140 landesweit geförderte Unterrichtsstunden pro Woche im neuen NÖ Musikschulplan zum Schuljahr 2026/2027 erhöht – ebenfalls ein bisher unerreichter Höchstwert.

Kunstfächer erweitern das Angebot
Neu ist auch, dass Musikschulen künftig auch Kunstfächer anbieten und damit zur Musik- und Kunstschule werden können. Dieses österreichweit einzigartige Angebot startet bereits im Herbst 2026, indem künftig neben Musik, Tanz und darstellender Kunst auch die Fachbereiche bildende Kunst, Medienkunst sowie Literatur gefördert und angeboten werden können. „Ich freue mich, dass im Musikschulwesen des Landes Niederösterreich so viel Dynamik ist und so viele Musikschulen sofort zugesagt haben, im nächsten Jahr auch Kunstfächer zu unterrichten“, zeigt sich Johanna Mikl-Leitner begeistert. „Damit schaffen wir für viele Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, lokal in den Gemeinden Kunstunterricht zu erhalten – das ist ein Meilenstein für die Belebung der Regionalkultur. Niederösterreich bestätigt damit seine Position als österreichweiter Vorreiter und Kulturland Nummer 1!“

Interkommunale Zusammenarbeit hebt Effizienz in der Verwaltung

Im Dezember 2023 wurde die zukunftsweisende Novelle des NÖ Musikschulgesetzes 2000 finalisiert, das ein neues Fördermodell für niederösterreichische Musikschulen vorsieht, um die hohe Qualität des Musikschulwesens zu erhalten und finanziell abzusichern. Auch wenn es erst mit 1. September 2026 in Kraft tritt, haben sich bereits zahlreiche Musikschulen frühzeitig darauf eingestellt und Kooperationen mit Nachbargemeinden für den gemeinsamen Betrieb fixiert. Aus den derzeit 113 Musikschulen im Schuljahr 2025/26 werden mit Beginn des Schuljahres 2026/27 voraussichtlich 74 leistungsstarke Musik- und Kunstschulen hervorgehen. Darüber hinaus wird die Anzahl der im Musikschulwesen beteiligten Gemeinden höher und dadurch die Flächendeckung an Musikschulunterricht größer. Für die Schülerinnen und Schüler in der Region ergibt sich dadurch der Vorteil, dass das Fächerangebot an den unzähligen Unterrichtsstandorten der Musik- und Kunstschulen noch vielfältiger wird.
„Die Weichen für die Zukunft sind nun gestellt“, sagt Tamara Ofenauer-Haas, Geschäftsführerin des MKM Musik & Kunst Schulen Management NÖ. „Jetzt heißt es, sich weiter gemeinsam auf den Weg zu machen und die eingeleiteten Maßnahmen für die Musik- und Kunstschulen umzusetzen – und dabei im Sinne unseres Jahresmottos gemeinsam durch Musik, Kunst und Kultur zu wachsen“, so Ofenauer-Haas.