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App-Rezensionen

Welche Apps sind wofür und für wen geeignet oder lieber mit Vorsicht zu gebrauchen? Barbara Ortner vom Team der Unterrichtsentwicklung im Musik & Kunst Schulen Management Niederösterreich nimmt verschiedene Programme genau unter die Lupe. 

Die Einbindung von Musik-Apps in musikpädagogische Prozesse war Gegenstand einer Untersuchung von Max Gaertner, deren Ergebnisse hier zu finden sind:

Neue Medien im Instrumentalunterricht

App-Rezension NoteWorks Lite/Free

Für Kinder ab 6 Jahren

Ein lustiges Munchy-Monster frisst Noten, aber nur, wenn sie richtig gespielt werden!

Von Barbara Ortner

Munchy ist ein kleines dreieckiges Monster, das am Liebsten ganze Noten frisst. Seine Mama liebt Sechzehntelnoten, der Vater bevorzugt Pausen, weil sie keinen „Lärm“ machen. Soviel zur kurzen Geschichte.

Ich bin froh, dass es diese App hier in der gratis Version gibt, da man sicherlich pädagogisch wertvollere Musiklernspiele am großen Markt findet. Trotzdem hat es mir Spaß gemacht, meine Geschwindigkeit zu testen, die ich beim „Notenfressen“ in 4 Stufen einstellen kann: ohne Zeitlimit, Schnecke, Eidechse oder Hase. In der Haseneinstellung muss man wirklich schnell sein, die einzelnen Noten laufen (interessanterweise) von rechts über das Notensystem ins Bild, Munchy läuft darunter mit und wartet, bis ich diese Note auf der Tastatur oder Gitarrentabulatur richtig angeschlagen habe, dann schluckt er sie. Läuft die Note bis an den linken Bildschirmrand, wird sie von einer Maschine, die wie eine Lokomotive aussieht, mit einem Feuerstrahl versengt. Wenn die Runde allerdings vorbei ist, laufen diese versengten Noten nochmal von links ins Bild, damit ich sie auch noch richtig spielen kann und sie von Munchy gefressen werden können. Ich kann auch gegen andere Spieler antreten, jeder gibt seinen Namen ein – der Wettkampfgedanke spornt natürlich an!

Mit jedem Spiel erreicht man Punkte, die in Summe dann zum nächsten Level führen. In dieser Lite/Free-Version gibt es nur ein Level, damit war ich aber auch einige Zeit lange beschäftigt. Was mir sehr gefällt ist, dass man alle Sounds adaptieren kann. Hintergrundmusik, Soundeffekte und Tonhöhen können abgedreht werden. Und falls den Kindern die Klaviertasten zu klein sind, kann man auch mittels USB-Kabel ein MIDI-Keyboard anschließen. Die Macher dieser Applikation haben sich viele Gedanken gemacht, aus meiner Sicht gibt es hinsichtlich der pädagogischen Aufbereitung allerdings noch Spielraum nach oben.

Fazit: Bei NoteWorks lernen die Kinder auf jeden Fall, Noten auf Tasten oder Tabulatur richtig zuzuordnen und zu spielen. Daher sehe ich diese App mit ihrem spielerischen Charakter als lustige Ergänzung zur Musik- und Notenlehre, jedoch keinesfalls als Ersatz für kompletten Musiklehreunterricht.

Erhältlich für: IOS/Android

Preis: gratis

Infos und Download:     NoteWorks Lite (IOS)

                                            NoteWorks Free (Android)