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Glatt & Verkehrt Musikwerkstatt

Die traditionsreiche Glatt & Verkehrt Musikwerkstatt startet am 11. Juli und präsentiert sich in neuer konzentrierter Form. Sie ist heuer erstmals in der Musikschule Krems und in Mautern zu Gast.

„Seit vielen Monaten wollen alle möglichst bald wieder zum ‚Normalzustand‘ zurückkehren.
Wir finden es aber spannend und richtig den neuen Weg weiterzugehen, auch wenn wir ihn uns nicht ausgesucht haben… Wir ändern vieles, um den Kern zu erhalten“, so skizzieren Albert Hosp (Festivalleiter) und Evelyn Fink-Mennel (Leiterin der Musikwerkstatt) ihr neues Konzept. Die Werkstatt ist in den letzten Jahren auf über 80 Mitwirkende angewachsen und war meist nach kurzer Zeit bereits ausgebucht. Aufgrund der Corona-
Sicherheitsvorkehrungen war es heuer notwendig die Kapazitäten zu reduzieren. Das gab den Anstoß, das Konzept ein wenig zu überdenken. Mit sechs Referent*innen und 42 Teilnehmer*innen wird nun eine neue Konzentration auf das Wesentliche möglich. Aber auch durch neue Räumlichkeiten wird es neue Impulse geben.


Neue Workshopräumlichkeiten in Krems / Abschlusskonzert „Werkstattreprisen“ in Mautern


Da die gewohnte Campsituation im unvergleichlichen Stift Göttweig (auch bezüglich der Übernachtungen in Mehrbettzimmern) heuer nicht möglich ist, begab man sich auf die Suche nach neuen Räumlichkeiten und fand diese im luftigen Altbau der Musikschule Krems.
Das Gasthaus Salzstadl und der Garten des Klangraum Krems Minoritenkirche bieten sich zusätzlich als Werkstatt-Treffpunkte an. Die   Werkstattreprisen“, das beliebte öffentliche Abschlusskonzert, werden heuer am 16.7. (Beginn 18:00) im atmosphärischen Garten der
Pfarrkirche Mautern ausgetragen, wo das Festival ein ganzes Wochenende Station machen wird. Bei Schlechtwetter übersiedelt die Veranstaltung in den benachbarten „Severin-Stadl“ und wird dort aus Platzgründen zwei Mal gespielt (1. Durchgang: 18:00 Uhr, 2. Durchgang: 20:00 Uhr). Die ersten 75 Tickets bekommen in diesem Fall einen Platz in der 1. Vorstellung, weitere 75 Tickets in der 2. Vorstellung zugeteilt. 

Alle Infos dazu auf
www.glattundverkehrt.at.


Mehr als 20 Jahre Erfolgsgeschichte eines außergewöhnlichen Musikworkshops

Die Glatt&Verkehrt-Musikwerkstatt gibt es fast so lange wie das Festival selbst. Sie wurde im Jahr 2000 als einwöchiges Jeunesse Volksmusik-Camp in Kooperation mit Glatt&Verkehrt und dem Institut für Volksmusikforschung unter der Leitung des 2020 verstorbenen „Tanzgeigers“ Rudi Pietsch gegründet. Unter dem Titel „Werkstatt für Musikanten“ rückte sie bald darauf dem Festival noch näher. Der Focus war stets ein internationaler. Altes und Bewährtes aus verschiedenen Ländern sollte in lebendiger Weise mit neuem Leben erfüllt werden. Unter den Teilnehmenden fanden sich von Beginn an Laien wie Profis jeden Alters und so manche Teilnehmer*in entschloss sich nach einer Woche purer Freude am Musizieren aus einer Leidenschaft eine Profession zu machen. All diese Ingredienzien machen die Musikwerkstatt auch in der Workshopszene so
einzigartig.


Evelyn Fink-Mennel: Werkstattleiterin seit 11 Jahren / hochkarätiges Referent*innen-Team


Seit 2010 leitet die aus Vorarlberg stammende vielseitige Musikerin und Musikethnologin Evelyn Fink-Mennel den Kurs. War Rudolf Pietsch bereits stets offen für neue Entwicklungen, folgte nun mit Evelyn Fink-Mennel die Vertreterin einer nächsten Generation von Musikant*innen, die den Geist der Werkstatt mit sanften Neuerungen weiterentwickelte.

Viele international renommierte Künstler*innen finden sich unter den Vortragenden der letzten 20 Jahre, kaum möglich alle aufzuzählen: Arkady Shilkloper (Russland), Jatinder Thakur (Indien), Harald Haugaard (Dänemark), Laura Parodi (Italien), Kristi Stassinopoulou (Griechenland), Frank Kane (Georgien), Norbert Hauer (Österreich), Thomas Gansch (Österreich), Bernard Garaj (Slowakei), Jhibaro Rodriguez (Venezuela/Österreich), Eero
Turkka (Finnland), Béla Ágoston (Ungarn), Matthias Loibner (Österreich), Marinette Bonnert (Belgien), Llorenç Barber (Spanien), Franz Hautzinger (Österreich), Nataša Mirković (Bosnien), Adriano Adewale (Brasilien), Christian Zehnder (Schweiz), Markus Prieth (Südtirol) u.v.m.


Luisa Cottifogli. Emilia Lajunen und Daniel Moser unterrichten 2021 zum ersten Mal

2021 sind drei Referent*innen zum ersten Mal dabei: die italienische Sängerin Luisa Cottifogli, die finnische Geigerin Emilia Lajunen und der Südtiroler Multiinstrumentalist Daniel Moser. Im Zusammenklang aus europäischen Regionen wird auch der Festival-Schwerpunkt Italien spürbar sein. Es ist Platz für Jodeln und Tanzen, für viele Instrumente ohne Grenzen, für das Spiel von Noten und die freie Improvisation, und das sowohl in Kleingruppen als auch im Plenum. Dieses Jahr liegen Unterrichtsschwerpunkt auf Jodeln und Vokal-Improvisation, Geige und Nyckelharpa, Saxofon und Tin Whistle, Akkordeon und Tanz aus vielen Regionen und in mehreren Sprachen Europas. Heuer ist also vieles neu, aber das Wichtigste bleibt gleich: der stilübergreifende, Generationen sowie Profis und Laien verbindende Ansatz, aus dem intensives musikalisches Community Building entstehen kann.