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FORUM:LEHRENDE Fortbildung

Musikkunde & Gehörbildung

Musikkunde & Gehörbildung

Dienstag
01.09.2026
9:45 bis 17:30

Eintritt: EUR 25,00 | EUR 35,00

NÖ Schülerinnen und Schüler / Studierende bis 25: EUR 20,00

Ort:
Schloss Zeillern
Schlossstraße 1
3311 Zeillern

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Die Kunst der Stunde oder kann Theorie auch Freude machen?

Wer sich dem Lehren und Lernen in den Feldern Musikkunde, Rhythmik und Gehörbildung widmet, der steht vor einer großen pädagogischen Herausforderung: Wie soll das “Wissen” in diesen Lernfeldern mit dem “Können” auf dem jeweiligen Instrument gekoppelt werden?

Eines zeigt die Lernpsychologie deutlich: Eine Musikkunde, die nicht erfahrbar wird, taugt nicht wirklich. Denn eine Theorie um der Theorie willen führt nicht automatisch zum Verstehen der Zusammenhänge. Doch was ist eigentlich ein “Verstehen von und Denken in Musik” und dies durch alle Altersstufen?

In einer gelingenden Methodik zum wirksamen Verstehen der Lerninhalt hat alles seine Zeit: Die Lernprinzipien im Anfangsbereich unterscheiden sich kolossal vom Lernen in der Mittelstufe. Und eine Musikkunde, Rhythmik und Gehörbildung auf der Oberstufe, baut auf gänzlich andere Stundengestaltungen. Hinzu gesellt sich die pädagogische Herausforderung, dass Musikkundestunden meist in Großgruppen oder im Klassenverband angeboten werden.

Welche Handlungskompetenzen sind in Erweiterung zum Instrumental- und Vokalunterricht unabdingbar? Welche Aktionsformen bieten sich für die diversen Lernfelder überhaupt an? 

Dabei wird auch zu  zeigen sein, dass frontale Phasen durchaus ihre Berechtigung haben, vorausgesetzt sie sind wirklich gut gemacht… Hier wird es darum gehen, den Frontalunterricht neu zu denken: Warum sind bewusst gesetzte Diskrepanzen wichtige Lernverstärker? Wie kann Unterricht gestaltet werden, damit Aufmerksamkeitsprozesse zur Sache gefördert werden? Warum muss Klassenunterricht an seine obere Grenze geführt werden? Welche Bedeutung hat eine vorbereitete Umgebung? Warum sind Methoden der Visualisierung von großem Wert? Wie werden Arbeitsmaterialien entworfen, die zur Freiarbeit nach selbst initiierten Prinzipien einladen?

 

Fachbereich: Musikkunde
begrenzte Teilnehmendenzahl

Anmeldeschluss: Mi 10. Juni 2026

 

Michael Stecher

studierte an der pädagogischen Hochschule Freiburg Musik und Reformpädagogik und Hauptfachtrompete sowie Zusatzfächer Dirigieren, Rhythmik und Früherziehung an der Musikhochschule Freiburg. Er ist Trompetenlehrer an der Musikschule Südlicher Breisgau in Staufen, Dozent am an der Bundesakademie Trossingen und seit 2012 Akademischer Mitarbeiter für Musikpädagogik an der Hochschule für Musik Freiburg. Als Dozent von Seminaren in der Lehrerfortbildung ist er in Deutschland, Österreich und der Schweiz gefragt. Regelmäßige Gastvorträge zu instrumental- und probenpädagogischen Themen führen ihn zu Seminaren und Symposien an Hochschulen, Akademien und Verbänden.

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