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App-Rezension InShot

Für junge Erwachsene ab 16 Jahren

Videos vereinen, kürzen, mit Musik unterlegen – in einer App!

Von Barbara Ortner

Ein guter Kompromiss ist sie, diese App – leicht zu bedienen und mit recht zufriedenstellendem Output. Aber was kann sie alles und wo sind die Grenzen?

Der größte Effekt war für mich von Anfang an die Möglichkeit, verschiedene Videos aneinander hängen zu können. Möchte ich zum Beispiel mehrere kleine Musikbeiträge zusammenfügen, tippe ich auf den „Video“-Button und danach auf „neu“. Anschließend werde ich in mein Fotoalbum geleitet und wähle die Videos aus. Dies muss ich einzeln machen, da ich als Zwischenschritt das Video mithilfe eines Schiebereglers beschneiden kann. Dafür ist ein Touchscreenstift von Vorteil aber nicht zwingend notwendig. Mit dem Häkchen bestätige ich die selbst gewählte Videolänge. Habe ich nun alle Videos aneinandergereiht, wähle ich die Möglichkeiten der Übergänge von einem zum nächsten Video. Dazu kann man auch ein- und ausfaden, also den Ton leiser werden lassen am Ende des ersten Beitrages und wieder sanft einblenden am Anfang des nächsten Filmes. Optisch gibt es vielfältigste Möglichkeiten von Animationen, um von einem zum nächsten Video überzuleiten. Mit dem Button „T“ kann ich Text ins Video einfügen – z.B. Stücktitel oder Interpretennamen – und auch festlegen, wie lange der Text eingeblendet sein soll. Weiters könnte ich die Videos mit anderer Musik aus meiner Bibliothek unterlegen, es gibt Bildeffekte und auch Symbole zum Einblenden. Letzteres sind dann schon eher Spielereien für kleine Extras, die womöglich auch vom eigentlich gezeigten Film ablenken könnten. 

Die App InShot bietet auch ein kleines Fotobearbeitungstool an sowie die Möglichkeit, Collagen aus Fotos zusammen zu stellen. Auch diese Funktionen sind für Musikschulen zum Bewerben der bunten Instrumentenvielfalt eine willkommene und leicht realisierbare Unterstützung. 

Ich selbst habe anfangs viel Zeit mit dieser App verbracht, um alles zu testen und auch um noch neue Effekte oder Möglichkeiten zu finden. Und hier kommt ein vielleicht kleiner aber doch erwähnenswerter Nachteil zum Zug: wenn ich das Video fertiggestellt habe, muss es vor dem Abspeichern berechnet werden. Dies benötigt mehrere Minuten, da die Datei nun erheblich größer geworden ist. Zum normalen Verschicken vielleicht etwas zu groß, daher kommen wir letztendlich vielleicht wieder auf Youtube und Vimeo – hier nachzulesen in der letzten Rezension „Youtube versus Vimeo“

Fazit:     Wer rasch einen abwechslungsreichen Einblick in die Vielfalt einer Musikschule braucht, ist mit dieser Applikation als Tool zum Filme zusammenschneiden gut bedient. Die Zeit für das Hochladen eines fertigen neuen Videos darf einen allerdings nicht irritieren, dafür sieht das Ergebnis recht herzeigbar aus. InShot würde ich jedem sofort weiterempfehlen!

Preis:     gratis (erweiterte Funktionen gegen Aufpreis)

Download:         InShot (Android)

                              InShot (IOS)

Handbuch für Videodreh