Überspringe das Hauptmenü
Website Suche (Nach dem Absenden werden Sie zur Suchergebnisseite weitergeleitet.)
Such-Formular schließen
Aktuelles bei MKM

Austauschtour 4.0 durch ganz NÖ

Sechs Stationen verteilt in ganz Niederösterreich - Ternitz, Vösendorf, Strasshof, Martinsberg, Blindenmarkt und Böheimkirchen -, sechs Mal Information, Austausch und gute Gespräche: die Austauschtour 4.0 zwischen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Gemeindeverbandsobleuten und den Leitenden von Musik- und Kunstschulen läuft noch bis Donnerstag, 30. April 2026. 

Drei Stationen, NÖ Süd in Ternitz, NÖ Ost in Vösendorf und das Weinviertel in Strasshof an der Nordbahn wurden bereits absolviert und das Echo der zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer war bisher ausschließlich positiv. „Die Austauschtour 4.0 ist eine ganz wichtige Veranstaltung des MKM Niederösterreich und ich bin sehr froh, dass wir heute Gastgeber sein dürfen“, sagt Isabella Gasteiner, Leiterin der Musikschule Schwarzatal Mitte, bei der Station in Ternitz, „denn die Regionalinformation für Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Verbandsobleute und Musikschulleitende ist besonders wertvoll. Durch die neuen Strukturen und das neue Fördermodell sind viele Fragen offen und hier ist es natürlich viel einfacher, diese persönlich vor Ort zu beantworten.“

Neues Fördermodell

Ein Thema, das bewegt, ist natürlich das neue Fördermodell: Ab dem nächsten Schuljahr 2026/2027 wird die Finanzierung mit dem neuen Fördermodell für NÖ Musik- und Kunstschulen auf neue Beine gestellt - finanziert wird das niederösterreichische Musikschulwesen durch die Gemeinden und Gemeindeverbände als Rechtsträger, durch das Land Niederösterreich und den Schulgeldbeiträgen der Eltern. Dabei übernimmt das Land Niederösterreich ein Drittel der errechneten, förderbaren Personalkosten sowie optional zusätzlich einen variablen Förderanteil, der sich aus der Erreichung von Indikatoren errechnet. Diese sechs Indikatoren – Qualifizierungsgrad der Lehrenden, Talenteanteil, Veranstaltungen, Fächervielfalt, Stundeneffizienz und Kostenverteilung – wurden den anwesenden Stakeholdern vorgestellt und auch erklärt, wie sich diese selbst ausrechnen können. Gerhard Forman, Mitglied der Task Force Musikschulentwicklung, die sich aus Regionssprecherinnen und -sprecher zusammensetzt und die die Indikatoren mitentwickelt hat, zeigt sich begeistert über die neuen Möglichkeiten: „Erstmals können durch die Heranziehung qualitativer und quantitativer Bereiche die Personalkosten höher gefördert werden und das wird unsere Musik- und Kunstschulen weiterentwickeln – es ist die größte Chance der letzten 25  Jahre!” 

Dass die Musik- und Kunstschulen mit den neuen Strukturen „in ein neues Zeitalter gehoben werden“ findet auch Lukas Zehetbauer, Vizepräsident des NÖ Gemeindebunds und selbst Bürgermeister der Gemeinde Raasdorf. „Mit der neuen Finanzierungsstruktur wurde die Grundlage geschaffen, um die die Musik- und Kunstschulen auch die nächsten Jahrzehnte finanzieren zu können.“

Austausch und Information

Bei der Austauschtour gab es auch Zeit, sich auszutauschen und zu informieren: Unter dem Motto „Musik- und Kunstschulentwicklung im Dialog“ gab es Infostände zu aktuellen Themen, bei denen Fragen beantwortet und Anregungen gesammelt wurden. „Die Austauschtour 4.0 mit Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, Gemeindeverbandsobleuten und Musikschulleitenden zeigt uns, wie wichtig es ist, sich regelmäßig direkt vor Ort im persönlichen zu diskutieren und besprechen. Wir erhielten bereits viele wertvolle, kritische und zukunftsorientierte Rückmeldungen, die wir sehr zu schätzen wissen. Der größte Reformprozess im Musik -und Kunstschulwesen der letzten 25 Jahre konnte nur durch das gemeinsame Arbeiten an modernen Strukturen, effizienter Finanzierung und starken Inhalten der Musik -und Kunstschulen in diesem Tempo umgesetzt werden. Jede einzelne Musikschule in Niederösterreich hat hier ihren Beitrag dazu geleistet und mitgewirkt, um die Reorganisation der Musikschulen und die Transformation zu Musik -und Kunstschulen zu ermöglichen“, freut sich Tamara Ofenauer-Haas, Geschäftsführerin des MKM – Musik & Kunst Schulen Management Niederösterreich über die gelungene Veranstaltungsreihe.