Das Apfelkomp(l)ott: Bezauberndes Musical über Missgunst und Freundschaft
Rund 80 Kinder und Jugendliche der Joe Zawinul Musikschule Gumpoldskirchen in Kooperation mit der Mittelschule und Musik-Mittelschule führten am Freitag, 13. März und Samstag, 14. März das mehrsprachige Musical „Das Apfelkom(l)ott – Zoff an der Grenze“ auf, das sich mit Musik und Humor den Themen Neid, Missgunst und Freundschaft nähert.
Zum Inhalt: In der Mitte zweier Gemeinden steht ein Apfelbaum, von denen alle essen und dadurch niemals krank werden. Einzig die Ärztin Dr. Zwietracht und ihre Kolleginnen haben etwas dagegen, denn sie haben dadurch keine Patienten. Mit Hilfe eines perfiden Plans – „durch Zwietracht und Missgunst ist noch jeder krank geworden“ – möchten sie dem Frieden in den beiden Gemeinden ein Ende setzen. Sie verkleiden sich als Landvermesser und ziehen eine Grenzmauer auf, wodurch der Baum, der die Basis für den Wohlstand beider Dörfer bildet, plötzlich auf einer Seite steht. Damit geht der Streit auch schon los und alle beschäftigen sich plötzlich mit Fragen wie: „Warum gehört der Apfelbaum plötzlich euch?“ Oder: „Wem gehören die Äpfel, die auf der Mauer liegen?“ Kurz bevor alle aufeinander losgehen und der Baum gefällt wird, kommen kluge Frauen aus beiden Dörfern drauf, dass sie in eine Falle getappt sind und enttarnen die „Landvermesser“. Schließlich vertragen sich alle wieder und auch die Ärztinnen beschließen, sich in Zukunft der Apfelforschung und dem Apfelanbau zu widmen.
An den beiden Aufführungstagen war der Gemeindesaal in Gumpoldskirchen bis zum letzten Platz ausverkauft; rund 1.400 Personen sahen das von Andreas Schmittberger komponierte und vom (mittlerweile pensionierten) Gumpoldskirchner Saxophonlehrer Max Nagl arrangierte Musical, das unterschiedliche musikalische Genres, darunter Rap und Marschmusik, vereint. Mitreißend in Szene gesetzt wurde es von Musikschülerinnen und Musikschüler der Joe Zawinul Musikschule Gumpoldskirchen in einem Orchester, einem Chor und solistisch auf der Bühne.

